Generative Engine Optimization
Die Ausrichtung von Inhalten darauf, in den Antworten generativer Suchsysteme zitiert zu werden, statt in einer Ergebnisliste platziert zu sein.
Den Begriff prägte eine Forschungsgruppe um Pranjal Aggarwal in einer Arbeit, die 2023 als Vorabdruck erschien und 2024 auf der Konferenz KDD vorgestellt wurde. Als generative Suchsysteme bezeichnen die Autoren Dienste, die eine Antwort aus mehreren Quellen zusammenfassen, statt eine Liste von Treffern auszugeben.
Was die Untersuchung ergab
Die Arbeit wies in einem kontrollierten Versuch nach, dass sich die Sichtbarkeit in solchen Antworten gezielt erhöhen lässt, in ihrem Aufbau um bis zu 40 Prozent. Welche Anpassung wirkte, hing vom jeweiligen Fachgebiet ab, weshalb die Autoren von einem domänenabhängigen Ergebnis sprechen.
Der Bezug zum Linkaufbau
Zitiert wird, was als Quelle taugt, und dafür zählen dieselben Merkmale wie in der klassischen Suche: nachvollziehbare Angaben, erkennbare Urheberschaft und belegte Themenautorität. Verweise und Nennungen auf fachlich passenden Seiten tragen dazu bei, weil sie ein Unternehmen als Quelle bekannt machen und seine Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit belegen.