Skyscraper-Technik
Bei der Skyscraper-Technik wird ein bereits gut verlinkter Inhalt gesucht, deutlich besser umgesetzt und anschließend denjenigen vorgestellt, die auf …
Die Skyscraper-Technik folgt einem schlichten Gedanken. Wenn ein Beitrag bereits viele Verweise auf sich zieht, besteht offensichtlich Bedarf an diesem Thema. Wer dazu etwas merklich Besseres liefert, hat gute Aussichten, einen Teil dieser Verweise ebenfalls zu erhalten. Der Name spielt darauf an, das vorhandene Gebäude zu überragen.
Die drei Schritte
- Finden: einen Beitrag im eigenen Themenfeld ermitteln, der viele Referring Domains auf sich vereint.
- Übertreffen: das Thema vollständiger, aktueller und verständlicher aufbereiten, mit eigenen Daten oder Beispielen.
- Vorstellen: jene ansprechen, die auf das Original verweisen, und die eigene Fassung als Ergänzung anbieten.
Der dritte Schritt entscheidet über den Erfolg. Eine Nachricht, die den Empfänger ernst nimmt und einen konkreten Nutzen benennt, wirkt ungleich besser als eine Serienmail. Näheres dazu im Eintrag zum Outreach.
Wo die Methode an Grenzen stößt
Der zweite Schritt wird häufig unterschätzt. „Besser" bedeutet nicht länger, und ein Beitrag, der lediglich mehr Absätze zum selben Thema anhäuft, überzeugt niemanden. Gefragt ist ein echter Zugewinn, etwa eine eigene Auswertung, ein praktisches Hilfsmittel oder eine Aufbereitung, die den Sachverhalt spürbar klarer macht.
Hinzu kommt, dass die Methode bekannt ist und viele Redaktionen entsprechende Anfragen längst kennen. Umso wichtiger ist die Themenrelevanz – wer aus dem eigenen Fachgebiet heraus schreibt und das nachweisen kann, hebt sich von den zahlreichen austauschbaren Anfragen ab. Als alleinige Strategie taugt die Technik daher wenig, als ein Baustein neben anderen dagegen durchaus.