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Linkaufbau

Content-Seeding

Content-Seeding bezeichnet die gezielte Verbreitung eines Inhalts in relevanten Kanälen, damit er Aufmerksamkeit findet und von anderen aufgegriffen wird.

Ein guter Inhalt findet selten von allein sein Publikum. Content-Seeding schließt diese Lücke, indem ein fertiger Beitrag bewusst dort platziert wird, wo die passende Zielgruppe ohnehin unterwegs ist. Das Bild vom Säen trifft es gut – gestreut wird gezielt, geerntet wird später in Form von Erwähnungen, Verweisen und Reichweite.

Wie sich Seeding von Outreach unterscheidet

Beim Outreach geht es um die direkte Ansprache einzelner Websitebetreiber mit einem konkreten Anliegen, meist einer Veröffentlichung. Seeding ist breiter angelegt und zielt zunächst auf Sichtbarkeit. Der Verweis ist dabei nicht der Gegenstand der Absprache, sondern die Folge davon, dass genügend passende Leser den Inhalt gesehen haben. Beide Wege ergänzen sich gut, denn ein Inhalt, der bereits zirkuliert, lässt sich in der Ansprache deutlich leichter vermitteln.

Kanäle, die sich bewährt haben

  • Fachgruppen und Communitys, in denen das Thema ohnehin diskutiert wird
  • Newsletter mit einschlägiger Leserschaft, auch fremde
  • Der eigene Verteiler aus Kunden, Partnern und Wegbegleitern
  • Soziale Netzwerke, sofern dort tatsächlich Fachpublikum unterwegs ist
  • Der direkte Hinweis an Personen, die im Beitrag genannt oder zitiert werden

Der letzte Punkt wirkt erfahrungsgemäß am stärksten. Wer im eigenen Beitrag auf fremde Arbeiten verweist und die Betreffenden freundlich darauf hinweist, erzeugt Aufmerksamkeit ohne jede Werblichkeit.

Vorausgesetzt bleibt allerdings ein Inhalt, der die Verbreitung verdient. Seeding verstärkt, was vorhanden ist, und kann fehlende Substanz nicht ersetzen. Was einen Inhalt überhaupt empfehlenswert macht, beschreibt der Eintrag zum Linkbait.

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