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Linkaufbau

Blackhat-Linkbuilding

Blackhat-Linkbuilding bezeichnet den Aufbau von Verweisen mit Methoden, die den Richtlinien der Suchmaschinen widersprechen und auf schnelle Wirkung …

Blackhat-Linkbuilding fasst alle Vorgehensweisen zusammen, die Verweise erzwingen, statt sie zu verdienen. Das Gegenstück ist das Whitehat-Linkbuilding, das auf redaktionell gesetzte Empfehlungen setzt. Der Reiz der schnellen Methode liegt auf der Hand, denn Ergebnisse zeigen sich mitunter binnen Wochen. Der Preis dafür fällt allerdings später an und ist selten überschaubar.

Typische Methoden

  • Gekaufte Verweise ohne Kennzeichnung, häufig im Paket zu Festpreisen
  • Automatisiert gestreute Links in Kommentaren, Profilen und Foren
  • Netzwerke aus Websites, die einzig dem gegenseitigen Verlinken dienen
  • Versteckte Links, die für Besucher unsichtbar bleiben
  • Massenhaft identische Ankertexte mit dem immer gleichen Geldbegriff

Diese Muster hinterlassen Spuren. Ein plötzlich anschwellendes Linkprofil ohne thematischen Zusammenhang fällt auf, ebenso Verweise aus Umfeldern, die mit dem eigenen Thema nichts zu tun haben.

Warum sich die Abkürzung nicht auszahlt

Suchmaschinen erkennen unnatürliche Muster inzwischen zuverlässig und entwerten betroffene Verweise häufig einfach, sodass die Investition wirkungslos verpufft. Im ungünstigeren Fall folgt eine manuelle Maßnahme, deren Aufarbeitung erheblich mehr Zeit kostet als der ursprüngliche Aufbau. Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Punkt, der oft übersehen wird – gekaufte Verweise verschwinden, sobald die Zahlung endet, während ein verdienter Verweis bestehen bleibt.

Wer bereits fragwürdige Verweise angesammelt hat, sollte sie prüfen und im Zweifel über eine Disavow-Erklärung entwerten. Nachhaltig ist allein der mühsamere Weg über Inhalte, die eine Empfehlung wert sind.

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